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Von ganz “Klein“ bis ganz „Groß“ Die Lebenssituation von Familien und die gesellschaftlichen Verhältnisse haben sich im Laufe der letzten Jahrzehnte stark verändert. Die Berufstätigkeit beider Elternteile nimmt kontinuierlich zu und neue Formen des Familienlebens haben sich etabliert.
Um eine kontinuierliche Erziehungspartnerschaft zu erreichen hat jedes Kind in unserer KiTa seine feste Gruppe und Bezugspersonen. Die Türen sind jedoch geöffnet, so dass jedes KiTa-kind/Krippenkind sich gegenseitig besuchen und die tollen Möglichkeiten der KiTa entdecken kann.
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Die Kinderkrippe ist ein Teil unserer Kindertageseinrichtung. In den ersten drei Lebensjahren experimentieren und erforschen Kinder ihre Welt mit großem Eifer. In dieser Zeit erwerben sie die wichtigsten Denkstrukturen, die sie für ihr gesamtes späteres Leben brauchen. In der Krippe herrschen andere Regeln ……. Die beziehungsvolle Pflege steht hier im Vordergrund und zeigt unseren Respekt gegenüber der kindlichen Würde und seinen Fähigkeiten, auch diese Situation aktiv mit zu gestalten, z.B. eine ausziehbare Treppe hilft dem Kind, selbstständig zum Wickeltisch zu gelangen.
Die Pflegesituation zuhause wird eng mit den Ritualen in der Krippe verknüpft. Rituale, feste Zeitrhythmen bei Pflege und Versorgung geben Sicherheit, diese Sicherheit sehen wir als die Vorraussetzung zur aktiven Erforschung der Umwelt.
Die sichere Bindung an eine(n) BetreuerIn (Bezugsperson) fördert den Aufbau von emotionalen Beziehungen zu anderen Personen. Kinder orientieren sich gern an älteren Kindern und finden sich nach einer gewissen Eingewöhnungszeit auch im Kindergarten gut zurecht. Es bleibt jedem Kind freigestellt, den Zeitpunkt der „Eroberung“ seiner KiTa-umwelt selbst zu bestimmen.
Das Zusammenspiel mit unterschiedlich alten Kindern wird von uns gefördert und entspricht auch eher einer typischen Familiensituation. Später erleichtern die gemachten Erfahrungen auch den Übergang in den KiTa - Alltag. |